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Die innere Stimme


Blonde Frau mit schwarzer Brille Text: Die innere Stimme - Ist sie eine Stimme? Kann sie jeder hören?

Die innere Stimme wird auch gerne als Intuition oder Bauchgefühl bezeichnet.

Jeder Mensch hat dazu seine ganz eigene Wahrnehmung und entsprechend nimmt jeder seine innere Stimme individuell anders und sehr unterschiedlich wahr.

Die einen sehen Farben oder Bilder, welche sie zuordnen können. Andere haben ein bestimmtes Gefühl für „ja, passt für mich“ und ein anderes Gefühl im Bauch für „nein, das passt nicht für mich“. Manche Menschen verbinden bestimmte Gerüche mit Informationen und wieder andere hören die Information oder wissen einfach nicht bzw. können nicht sagen, woher oder wie.


Jeder hat eine innere Stimme


Ob jemand überhaupt seine innere Stimme wahrnimmt, hängt hauptsächlich damit zusammen, wie der Mensch aufgewachsen ist und wie er sozialisiert wurde. In welchem kulturellen Umfeld, in welcher Familie, unter welchen Voraussetzungen. Jeder hat eine innere Stimme, das steht außer Frage. Jeder!


Kommen wir als Babys auf dieser Welt an, ist unser Handeln ausschließlich durch Intuition geprägt. Wir schlafen, haben Hunger, sind friedlich oder schreien, weil wir uns unwohl fühlen, die Windel voll ist oder wir Nähe brauchen.


Babys handeln rein intuitiv. Der Intuitionskanal ist weit geöffnet, er sichert unser Überleben. Im Verlauf der Kindheit und Jugend bleibt der Kanal entweder weiterhin geöffnet und verengt sich nur wenig durch Erfahrungen, die wir im Kreis der Familie, Kindergarten, Schule, Sportverein, Musikschule, Freundeskreis etc. machen. Oder der Kanal wird durch Erziehung und/oder soziale oder kulturelle Vorgaben verschüttet.


Der Zugang zur Intuition kann sich verändern


So kommt es, dass der eine Mensch bildlich gesprochen nur ein paar Kieselsteine über seinem intuitiven Kanal liegen hat und sie leicht wegfegen kann; eine andere Person hat Rollrasen darüber verlegt und der nächste eine Betonplatte gegossen. Einprägende Lebensereignisse wie z.B. die erste große Liebe oder der erste Liebeskummer in der Jugend, Verlust- und Existenzängste, Geburt und Tod, wie auch Krankheit oder ein neues Familienmitglied (z. B. auch ein Haustier), können die innere Stimme zum Klingen oder Verstummen bringen.


Jede individuelle Ausprägung ist möglich. Entsprechend einfach oder schwierig ist es für den Einzelnen, seine innere Stimme wahrzunehmen. Die gute Nachricht: jeder kann seine innere Stimme laut hörbar werden lassen.


Wie geht es Dir mit Deiner inneren Stimme? Hörst, siehst, fühlst du sie?


Wenn du sie näher kennenlernen möchtest, findest du im Blogartikel "So hörst du deine Innere Stimme!" eine Übung dazu.



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