Was dich sonst noch erwartet?
dlösldöwäqdlöwäq
dlöwäldöwqldöwäqldöäwq
ldöwäqldöwqldöwäqldöwäqldöwäqdlöwqldöäwq
dkdlwöqdkwlqödkwlq
dklwöqdklwqdkwlqödklwqö
Deine MARITA ECKMANN

Die Welt fühlt sich gerade für viele Menschen zu groß an, auch für mich selbst.
Nachrichten erschrecken mich. Systeme, die ins Wanken geraten – wer hätte das wirklich gedacht? Entscheidungen, die an ganz anderer Stelle getroffen werden und die trotzdem unser Leben beeinflussen. Und mittendrin stelle ich mir die Frage, die sich bestimmt viele stellen, doch kaum jemand laut ausspricht:
Habe ich hier überhaupt noch etwas zu sagen?
Existenzangst ist kein Randphänomen mehr. Sie ist mitten in unserer Gesellschaft angekommen – bei uns, die wir funktionieren, die ihren Alltag managen, die nach außen hin stabil wirken, und trotzdem ist klar zu spüren, dass irgendetwas unter der Oberfläche zittert.
Diese Angst hat viele Gesichter. Manchmal ist sie laut und konkret. Manchmal zeigt sie sich als diffuse Erschöpfung, als Antriebslosigkeit, als das Gefühl, dass wir uns eigentlich mehr vom Leben erwartet hatten.
Der Unterschied zwischen Macht und Ohnmacht beginnt nicht dort, wo die äußeren Umstände sich verändern. Er beginnt innen.
In der Frage, ob du dich als jemanden erlebst, dem das Leben passiert – oder als jemanden, der sich dazu verhält. Das ist kein Aufruf zu falschem Optimismus oder zum Nutzen des Ketchups auf jedem Gericht. Es ist eine Einladung: zu Bewusstsein als innerem Kompass, der auch dann noch zeigt, wo Norden ist, wenn sich alles um einen herum dreht.
Spiritualität ist in diesem Zusammenhang kein Rückzug aus der Wirklichkeit. Sie ist das Gegenteil davon.
Wer einen inneren Anker hat, wer weiß, wer er jenseits seiner Umstände ist, wer gelernt hat, sich selbst zu regulieren und zu vertrauen, der steht anders in der Krise. Bestimmt nicht unberührt, dennoch nicht weggerissen.
Sicherheit entsteht dann nicht mehr aus Kontrolle über das, was außen passiert, sondern aus Verbindung mit dem, was dich und mich in mir/in dir trägt.
Diese Ausgabe des SPIRIT ME MAGAZIN stellt genau diese Frage in den Mittelpunkt. Wie gehst du mit dem um, was dich erschüttert? Was gibt dir Halt, wenn der Boden sich bewegt? Und wie wird Bewusstsein zur kraftvollsten Ressource, die du in unsicheren Zeiten haben kannst?
Ohnmacht ist kein Zustand, den das Leben für dich vorsieht. Sie ist der Moment, in dem du vergisst, wer du bist.







































